Bei einer Diskussion bei der Jüdischen Gemeinde über Antisemitismus stellen SPD und Grüne Bedingungen für eine Koalition mit der Linkspartei.
Werner Graf (Grüne, r.) lehnt ein Linksbündnis im Abgeordnetenhaus ab, das von Stimmen der Neuköllner Linkspartei abhängen würde
Jens Kalaene/dpa
Die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen, Steffen Krach und Werner Graf, haben am Mittwoch in Sachen Antisemitismus Bedingungen für eine Koalition mit der Linkspartei gestellt. „Ich werde keine Regierung bilden, die abhängig ist vom Kreisverband Neukölln“, sagte Graf bei einer Diskussionsrunde der Jüdischen Gemeinde zu diesem Thema mit Krach, Elif Eralp (Linke) und Stefan Evers (CDU).
Bedeuten könnte das: Ein Linksbündnis müsste im Landesparlament auch ohne die Stimmen der Neuköllner Linkspartei-Abgeordneten eine Mehrheit haben. Nach jüngsten Umfragen könnte die Partei in dem Bezirk 3 bis 4 Mandate gewinnen.










