Die frühere Biathlon-Weltmeisterin Maren Hammerschmidt würdigte ihre langjährige Team- und Zimmerkollegin Dahlmeier als »einen Menschen, der immer seinen eigenen Weg gegangen ist und sich trotz allem immer treu geblieben ist«. Sie sei ein unglaublich ehrgeiziger, fokussierter und zielstrebiger Mensch gewesen, »aber auf der anderen Seite halt auch einfach: die Laura – bodenständig und nahbar, genau das hat sie für mich ausgemacht«.

Neben Dahlmeier sollen der Turner Fabian Hambüchen, die Schwimmerin Britta Steffen sowie der Skirennläufer Felix Neureuther in die Ruhmeshalle aufgenommen werden. Neureuther setzt eine Familientradition fort: Schon seine Mutter Rosi Mittermaier und sein Vater Christian Neureuther wurden in die Hall of Fame aufgenommen.»Die Hall of Fame des deutschen Sports – was für eine wunderbare Institution! Heute geht’s dabei um den Felix, und da muss ich einfach die Rosi dazuholen. Denn es geht uns allen in der Familie ja darum, was für ein Erbe man mit so einer Aufnahme auch hinterlassen kann«, sagte Christian Neureuther in der Würdigung seines Sohnes: »Es geht darum, die Werte des Sports in die nächste Generation zu treiben.« Rosi Mittermaier, Alpin-Olympiasiegerin von 1976 war im Januar 2023 gestorben.