Echtes Hexenwerk: Der 90er-Jahre-Klassiker „Practical Magic“ floppte an den Kinokassen, wurde später aber zum Kult. Ähnlich könnte es Teil 2 ergehen.

Die Hexenschwestern Gillian Owens (Nicole Kidman) und Sally Owens (Sandra Bullock) in „Practical Magic 2“

Warner Bros.

Das mit dem Ewige-Jugend-Zauber scheint ja schon mal zu klappen. Denn Fakt ist: Die Gesichter, die einen in der 28 Jahre nach „Practical Magic“ entstandenen Fortsetzung zu Griffin Dunns Hexen-Tragikomödie anschauen, sind fast die gleichen wie 1998.

Da ist einerseits die ernste, brave, brünette Hexe Sally Owens (Sandra Bullock), die sich damals extra einen Zaubertrick gegen das Verlieben ausgedacht hatte, weil die magiekundigen Frauen der Owens-Familie von einem Fluch belegt sind, der jedes Love Interest zu Tode kommen lässt. Geklappt hat das nicht – Sally konnte ihre mittlerweile erwachsenen Töchter Kylie (Joey King) und Antonia (Maisie Williams) zwar vom Zaubern fernhalten, der dazugehörige geliebte Mann ist dagegen aufgrund des ungünstigen Fluchs längst mausetot.