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Interview: „Die Wahl war eine Abrechnung mit dem Reformkurs“ Nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt fordert Juso-Chef Türmer einen sozialpolitischen Neustart der Koalition. Im Interview rechnet er mit der eigenen Partei ab – und dem Kurs des Kanzlers.

Philipp Türmer: Der Juso-Chef Geht mit der Bundesregierung hart ins Gericht. Foto: Sebastian Willnow/dpaBerlin. Juso-Chef Philipp Türmer fordert von der Bundesregierung nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt einen sofortigen Kurswechsel. „Das war eine Abrechnung mit der Bundesregierung, insbesondere mit dem Reformkurs“, sagte Türmer im Interview mit dem Handelsblatt. „Wir müssen unsere Politik in Berlin verändern und eine Kehrtwende einlegen.“Auch mit seiner eigenen Partei ging Türmer hart ins Gericht: „Wenn wir so starke Vertrauensverluste im Stammklientel erleben, müssen auch wir feststellen: Wir haben verdammt viel falsch gemacht“, sagte der Juso-Chef mit Blick auf das SPD-Wahlergebnis von 9,3 Prozent. „Es ist unmöglich, einen Reformkurs komplett gegen die Bevölkerung durchzusetzen. Man muss die Menschen hören. Und das heißt, dass sich jetzt etwas verändern muss“, sagte Türmer.Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Philipp Türmer: Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt