Chris Rock, 61, hat in einem Interview darüber gesprochen, unter welchen Bedingungen er nach dem Ohrfeigen-Skandal wieder an einer Oscargala teilnehmen würde. »Der einzige Weg zurückzukehren ist, wenn ich nominiert werde – und ich werde nicht nominiert. Und das ist okay«, sagte der Komiker dem US-Branchenblatt »Variety« .Schauspieler Will Smith (»Men in Black«, 57) hatte bei den Oscars 2022 Chris Rock auf der Bühne eine Ohrfeige verpasst, nachdem dieser einen Witz über Smiths Ehefrau Jada Pinkett Smith gemacht hatte. Smith steckte viel Kritik ein und wurde für zehn Jahre von Veranstaltungen der Oscar-Akademie ausgeschlossen. Rock moderierte damals die Gala.Auf die Frage, wie er sich heute damit fühle, sagte er: »Wissen Sie, um Ihre Frage ein wenig zu beantworten: Ich wünschte, es wäre nichts passiert.« Und auch: »Dass ich einen schlechten Tag hatte, ist nicht das Größte – es ist nicht so wichtig.« Ist er erneut gefragt worden, die Awards zu moderieren? »Ich will niemals ›nie‹ sagen, aber offen gesagt, meine Zeit könnte vorbei sein«, antwortete der Schauspieler.Dass Chris Rock allerdings von der Academy nominiert würde, ist zumindest nicht völlig auszuschließen. Rock ist ja nicht nur Komiker, sondern führte auch Regie bei den Komödien »Head of State« (2003), »Ich glaub, ich lieb meine Frau« (ein Eric-Rohmer-Remake nach Louis-CK-Buch) und »Top Five« (2014). Mit »Misty Green« feiert ein neuer Chris-Rock-Film am Wochenende beim Festival in Toronto Premiere.