PfadnavigationHomePanoramaRadiomoderator Frank SchamborFFN-„Morgenmän“ Franky mit 54 Jahren gestorbenStand: 08.09.2026Lesedauer: 3 MinutenFrank Schambor Gala-Premiere der Lindener Narren im Maritim Airport Hotel HannoverQuelle: picture alliance/Geisler-Fotopress | Ulrich Stamm/Geisler-FotopressRadio-FFN-Moderator Frank Schambor ist mit 54 Jahren gestorben. Als „Morgenmän“ Franky prägte er mehr als zwei Jahrzehnte lang den Morgen vieler Hörer in Niedersachsen.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDer Radiomoderator Frank Schambor ist im Alter von 54 Jahren in Hannover gestorben. Bekanntheit hatte er vor allem als „Morgenmän“ Franky von Radio FFN erlangt. Über 22 Jahre war er für den Privatsender tätig, der vorwiegend in Niedersachsen, Bremen und Hamburg gehört wird.„Deine Stimme wird fehlen“, ist ein Post auf Schambors Instagram-Account überschrieben, der nun seinen Tod verkündet. „Mehr als die Hälfte seines Lebens war das Mikrofon sein Arbeitsgerät. Viele von Euch sind morgens mit seiner Stimme aufgewacht, haben mit ihm Radio gehört, gelacht, gefeiert oder ihn irgendwann auf einer Bühne, bei einer Party oder einem Event erlebt“, heißt es darin. „Er wollte vor allem Menschen unterhalten. Sie zum Mitsingen und Mitfeiern bringen und sie für eine Weile den Alltag vergessen lassen. So kennen ihn viele von Euch. So lieben wir ihn.“Die Autorin und Journalistin Düzen Tekkal kondolierte unter dem Beitrag. „Du warst derjenige, der mir damals die ersten Schritte in den Journalismus ermöglicht hat, als viele über das junge Mädchen, das ich war, noch die Nase rümpften“, schrieb sie. „Du hast dafür gesorgt, dass ich mein Praktikum bei Radio ffn machen durfte, und mir damit eine Tür geöffnet. Deine Kollegialität, Deine Großzügigkeit und Dein Vertrauen werden für immer in meinem Herzen bleiben.“RTL-Redakteur und Moderator Alexander Gurgel stellte ein gutes Dutzend Beiträge anlässlich des Todes online. „Ich bin sprachlos und unfassbar traurig. Mir fehlen die Worte“, kommentierte er gemeinsame Fotos mit Schambor. „Dir selbst wäre das nie passiert. Du hast immer in allen Situationen den richtigen Ton getroffen und Deine Show voll und ganz in den Vordergrund gestellt. Komme was wolle. So viele Jahre hast Du mich im Radio begleitet. Erst als Hörer, dann als Kollege. Jeden einzelnen Tag davon war ich unglaublich stolz, mit Dir zusammenzuarbeiten.“„Mist. Ich hätte ihn gern noch mal gehört. Jetzt ist es zu spät. Franky war die Stimme am Morgen, die 100.000 Niedersachsen nach dem Aufwachen als erstes gehört haben. Mehr kannst Du eigentlich nicht erreichen im Leben“, kondolierte der unter anderem aus der „Heute-Show“ bekannte Satiriker Dietmar Wischmeyer.Auch sein langjähriger Arbeitgeber zeigte sich in einer Stellungnahme betroffen. „Für das ffn-Team war er ein langjähriger Kollege und Wegbegleiter, mit dem viele von uns unzählige gemeinsame Erinnerungen verbinden“, heißt es auf der Homepage des Senders. „Mit seiner unverwechselbaren Art begleitete er jeden Tag Hunderttausende Menschen beim Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder beim ersten Kaffee. Für viele gehörte Franky zum Morgen in Niedersachsen einfach dazu.“Schambor war 1971 in Wuppertal geboren worden. Zwischen 1995 und 1999 moderierte er verschiedene Formate im Jugendradio N-Joy. Am 1. Mai 1999 feierte er seinen Einstand bei Radio FFN. Über viele Jahre setzte er sich auch öffentlich mit seinem Übergewicht auseinander. Er gründete die „Fat Fighter“, versuchte, mithilfe der Atkins-, „Low carb“-, „No carb“- oder Kohlsuppendiät abzunehmen, und unterzog sich schließlich 2016 einer Magenverkleinerung. „Ich bin jetzt Mitte 40 und wiege 177 Kilogramm bei einer Größe von 1,87 Meter. Das entspricht einem BMI von 50,6 – und das ist lebensgefährlich“, sagte er damals.doli
Radiomoderator Frank Schambor: FFN-„Morgenmän“ Franky mit 54 Jahren gestorben - WELT
Radio-FFN-Moderator Frank Schambor ist mit 54 Jahren gestorben. Als „Morgenmän“ Franky prägte er mehr als zwei Jahrzehnte lang den Morgen vieler Hörer in Niedersachsen.






