Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland kann sich vorstellen, einen humanoiden Roboter im Haushalt einzusetzen. Den größten Mehrwert sehen sie beim Ordnungmachen, Verräumen von Einkäufen und Putzen. Das geht aus einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor. Zumindest beim Staubsaugen und Wischen können smarte Geräte schon heute viel Hausarbeit abnehmen. iRobot hat jetzt den zweiteiligen Roboter Roomba Duo auf den Markt gebracht: Ein Hauptgerät hat einen kleineren Begleitroboter an Bord, der auch die kleinsten Ecken erreichen soll.Anzeige
Wie sinnvoll sind Roboter im Haushalt?
Bei der Frage, wie die Maschinen aussehen sollen, die putzen, aufräumen oder die Wäsche zusammenlegen, gehen die Meinungen allerdings auseinander. Für Robotik-Pionier Rodney Brooks, den Gründer der Staubsaugermarke iRobot, liegt die Antwort klar auf der Hand: Ein Produkt muss nicht „sexy” sein, sondern sollte sich in seinem physischen Erscheinungsbild daran orientieren, was es leisten kann.
Entwicklungen wie die des humanoiden Roboters Optimus von Tesla bezeichnet er deshalb als Zeitverschwendung. In einem Essay mit dem Titel Warum die humanoiden Roboter von heute keine Geschicklichkeit erlernen gibt er einen Ausblick darauf, welche Richtung die Robotik seiner Meinung nach einschlagen wird und woran sie aktuell scheitert. Er sieht ein zentrales Problem in der menschlichen Hand, die unglaublich komplex ist und sich nur schwer nachbilden lasse. Auch Tech-Milliardär Musk musste inzwischen einräumen, dass sich die Entwicklung funktionierender Roboterhände schwieriger gestaltet als ursprünglich angenommen.Anzeige








