„Wir werden enorme Reichtümer aus dem Boden holen“, tönte Donald Trump Anfang Januar, unmittelbar nachdem er die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores angeordnet hatte. Acht Monate später ist klar: Der US-Präsident hat die Ankündigung ernst gemeint. Als direkte Folge jener Aggression steht nun ein Öl-Deal zwischen Washington und der Übergangsregierung in Caracas, der von der einen Seite als „historisch“ gefeiert und von der anderen als neokoloniale „Plünderung“ gebrandmarkt wird.
Trumps Öl-Deal mit Venezuela: „Fiebertraum von Kolonialismus“
Ein Öl-Deal für 100 Jahre soll US-Konzernen den Zugriff auf Venezuelas Reserven sichern und China sowie Russland aus dem Land drängen. Für Trump ist es ein Baustein seiner Monroe-Doktrin.






