Die polnische Hauptstadt wird dank millionenschweren Investitionen grüner. Unsere Autorin sieht selbst: Das Leben dort ist ein anderes geworden.
Kinder suchen Abkühlung an der neuen grünen Promenade in der Innenstadt Warschaus
Jaap Arriens/nurphoto/picture alliance
F lirrende Hitze, Dieselgestank und glühend heiße Straßen, Bürgersteige und Plätze: Dieser Albtraum verschwindet ganz allmählich. In Polens Hauptstadt Warschau scheinen wie über Nacht Tausende Bäume in den Himmel geschossen zu sein. Wo früher die Sonne vom Himmel brannte, spenden schon heute die knapp zehn Meter hohen Bäume kühlenden Schatten.
Grüne Stauden, bunte Gräser und Blumenrabatten säumen die Bürgersteige. Dazwischen laden Sitzbänke, sprudelndes Wasser in kleinen Becken oder Teichen zum Verweilen ein. Die ehemaligen Fußgängertunnel, die in der Ära des Kommunismus unter den breiten Straßenschneisen und für die „autogerechte Stadt“ angelegt wurden, dienen heute als Regenwasserreservoir. Aus ihm wird das neue Grün automatisch gewässert. Gern genutzt wird auch die erste öffentliche Tiefgarage mit vier Stockwerken. Da bleiben die Autos schön kühl.








