Neulich war ich mit einer engen Freundin in Berlin verabredet. Ich freute mich sehr auf den gemeinsamen Abend, wir hatten uns länger nicht gesehen. Ich beeilte mich, um mit meiner To-do-Liste des Tages früher fertig zu werden. Wir kamen beide pünktlich um 17.30 Uhr am Lokal an. Die Sonne schien, der Himmel war blau. Neben uns saßen junge Frauen, vielleicht Studentinnen, die Bier tranken, lachten und so aussahen, als hätten sie bereits den Nachmittag hier verbracht. Ich hörte, wie eine von ihnen fröhlich ins Telefon rief: »Ja klar, komm vorbei, wir sind sicher noch eine Weile hier.«

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Warum fühlen sich Freundschaften im Erwachsenenleben oft wie Termine an?