PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgWoidke zeigt sich zuversichtlich vor Wahl in Sachsen-AnhaltStand: 04.09.2026Lesedauer: 2 MinutenBrandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) war beim «Wahlkampfendspurt» seiner Partei vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in Wernigerode dabei.Quelle: Matthias Bein/dpaKurz vor der Landtagswahl im Nachbarland äußert sich Brandenburgs SPD-Regierungschef Woidke zur Frage einer möglichen Mehrheit und spricht eine Warnung aus.Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zuversichtlich gezeigt, dass die AfD keine absolute Mehrheit bekommt. «Ich bin mir sicher, dass die Menschen in Sachsen-Anhalt in den Wahllokalen zeigen werden, dass sie Sicherheit und Stabilität wollen und keine Spaltung», sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur.Der Regierungschef und SPD-Landesvorsitzende warnte vor einer möglichen Regierungsverantwortung der AfD: «Die Wirtschaftsverbände haben gerade betont: Was die AfD in ihrem Programm plant, schadet der regionalen Wirtschaft und schadet den Menschen», sagte Woidke. «Das zeigt, dass diese Partei keine Grundlage für gute Arbeitsplätze und Investitionen bietet.» Am Sonntag wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt.Woidke: «Umfragen sind keine Wahlergebnisse»Die AfD wird in Sachsen-Anhalt wie in Brandenburg als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Sie will im Fall eines Wahlerfolgs Teile des Staates wie den Geheimdienst umbauen. Die AfD kam in der jüngsten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF in Sachsen-Anhalt auf 41 Prozent. Die CDU lag bei 23 Prozent, die Linke bei 11,5 Prozent, die SPD bei 8,5 Prozent, die Grünen kamen auf 6 Prozent. Bei einem Wahlergebnis wie in dieser Umfrage würde die AfD ihr Ziel verfehlen, in Magdeburg allein zu regieren. Eine Regierungsbildung an ihr vorbei würde aber schwierig.SPD-Regierungschef Woidke warnte: «Umfragen sind keine Wahlergebnisse.» Das wisse er in Brandenburg aus eigener Erfahrung. «Es geht jetzt überall in den Schlussspurt und wir unterstützen die Wahlkämpfe in den Nachbarländern.»Woidke war am Donnerstag bei einer SPD-Wahlkampfveranstaltung in Sachsen-Anhalt in Wernigerode dabei. Im Wahlkampf 2024 hatte der SPD-Politiker alles auf eine Karte gesetzt und gesagt: «Wenn ich gegen die AfD verliere, bin ich weg.» Seine SPD gewann die Wahl, Grüne, Linke und Freie Wähler flogen allerdings aus dem Landtag.dpa-infocom GmbH
Woidke zeigt sich zuversichtlich vor Wahl in Sachsen-Anhalt - WELT
Kurz vor der Landtagswahl im Nachbarland äußert sich Brandenburgs SPD-Regierungschef Woidke zur Frage einer möglichen Mehrheit und spricht eine Warnung aus.









