Stand: 04.09.2026 • 10:18 Uhr
Wie schon zum Auftakt der US Open muss sich Alexander Zverev auch in der zweiten Runde durch fünf Sätze quälen. Sein Gegner aus Frankreich leistete erbitterten Widerstand.
Alexander Zverevs Traum vom zweiten Grand-Slam-Titel lebt. Der 29-Jährige hatte auch in der zweiten Runde der US Open gegen Quentin Halys aus Frankreich mehr Mühe als erwartet und gab erneut zwei Sätze ab. Dank einer starken kämpferischen Leistung zog Zverev am Freitagmorgen nach einem 6:4, 4:6, 7:6, 6:7, 6:3 letztlich aber verdient in die dritte Runde ein. Dort trifft er auf den Chilenen Alejandro Tabilo.
"Die Performance war ziemlich scheiße, um ehrlich zu sein, aber ich habe gewonnen, das ist das Wichtigste", sagte Zverev: "Dafür gehe ich ins Gym, dafür trainiere ich, um in diesen schwierigen Momenten trotzdem zu gewinnen - dann, wenn du nicht dein bestes Tennis spielst." Er hoffe "aber schon, dass ich irgendwann anfange, besser zu spielen".
Nach dem Fünf-Satz-Krimi in der ersten Runde gegen den Italiener Lorenzo Sonego wirkte Zverev dieses Mal zu Beginn deutlich konzentrierter. Der gebürtige Hamburger, der beim Warmspielen Probleme mit dem Handgelenk hatte, zeigte zwar kein Zaubertennis. Zverev konnte sich aber vor allem auf seinen Aufschlag verlassen, im gesamten ersten Durchgang gab er bei eigenem Service nur sechs Punkte ab.










