Stand: 03.09.2026 • 15:44 Uhr
Junge Menschen in Deutschland trinken laut einer Studie seltener Alkohol. Der Vollrausch reizt allerdings nach wie vor einen konstanten Anteil der Jugendlichen - und zwar vor allem unter jungen Männern.
Trotz einer positiven Entwicklung beim Alkoholkonsum von Minderjährigen und jungen Erwachsenen bleibt das sogenannte Rauschtrinken bei jungen Menschen auf einem hohen Niveau. Dabei gibt es große geschlechtsspezifische Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt die Drogenaffinitätsstudie 2025 zum Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) vorgelegt hat.
Regelmäßiger Alkoholkonsum ist dabei bei jungen Erwachsenen so unbeliebt wie noch nie. 34,7 Prozent der jungen Männer und 14,3 Prozent der jungen Frauen gaben an, in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung mindestens einmal pro Woche Alkohol getrunken zu haben. Dies sei der niedrigste Stand seit Beginn der Befragungen im Jahr 1973. Bei den 12- bis 17-jährigen Jungen tranken nach eigenem Bekunden 9,2 Prozent mindestens einmal wöchentlich, bei den Mädchen waren es 4,1 Prozent.
Zudem ist das Durchschnittsalter beim ersten Glas Alkohol gestiegen. Konkret zeigen die Zahlen, dass 60,7 Prozent der männlichen und 57 Prozent der weiblichen Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren im vergangenen Jahr mindestens einmal im Leben Alkohol getrunken hatten - rund ein Drittel weniger als 2001.






