Geld vom Staat gibt es jetzt nicht mehr. Doch der bisher von Schweden subventionierte Nachtzug zwischen Berlin und Stockholm fährt weiter. Das Unternehmen RDC Deutschland, das ihn bisher im Auftrag betrieb, hält die internationale Verbindung auf eigene Rechnung aufrecht. Allerdings gibt es eine wichtige Änderung für Berlin.Konnte man bisher meist täglich in den blauen Wagen von der deutschen in die schwedische Hauptstadt reisen, fährt dieser EuroNight ab sofort nur noch zweimal wöchentlich. Das bestätigte Nicole Pizzuti, Sprecherin des privaten Zugbetreibers, auf Anfrage. Zwischen Hamburg und Stockholm werden drei Fahrten pro Woche angeboten.Es gibt aber auch Verbesserungen. So soll es in der höchsten Komfortstufe mehr Plätze geben, kündigte RDC Deutschland an. „Vorgesehen sind mehr Schlafwagen mit Abteilen der ersten Klasse mit eigener Dusche und WC sowie Schlafwagenabteile der zweiten Klasse“, so Pizzuti. Eine weitere Neuerung: Interrail-Tickets werden anerkannt.