Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung von Hamburgs Industrie. Die Voraussetzungen sind gut, doch es fehlt an Abnehmern.
Auf dem ehemaligen Gelände eines Kohlekraftwerks soll eine große Drehscheibe der Wasserstoffwirtschaft entstehen: Hamburg-Moorburg
Christian Charisius/dpa
Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank hatte Ende August einen erfreulichen Termin im Stadtteil Moorburg. Auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks präsentierte sie den Start des Hochbaus für den „HH-WIN H2-Connector“. Dieser werde „eine Schaltstelle für Wasserstoff, das bundesweite Netz und unsere Fabriken und Industrie im Hafen“, zitiert die Welt die Grünen-Politikerin.
Wasserstoff (H2) soll eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität spielen, insbesondere bei der Dekarbonisierung der Industrie. Das Thema drängt in Hamburg besonders, weil die Stadt aufgrund eines Volksentscheids schon 2040 klimaneutral werden soll – für ganz Deutschland gilt das Ziel 2045.






