PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgReul für Umdenken nach Stromnetzangriffen: «extrem sensibel»Stand: 03.09.2026Lesedauer: 2 MinutenDie Ermittler stehen nach Attacken auf das Stromnetz noch am Anfang der Aufklärungsarbeit.Quelle: Thomas Banneyer/dpaWer schützt unsere Stromversorgung? Nach Sabotageakten diskutieren Politiker und Verbände über mehr Befugnisse für Betreiber und einen besseren Schutz sensibler Anlagen.Nach Angriffen auf das Stromnetz in Nordrhein-Westfalen und Südbrandenburg fordert NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) ein Umdenken bei der Abwägung von Sicherheits- und Datenschutzerfordernissen. «Wir sind ja bei Videoanlagen, überhaupt bei allen Fragen, wo es um Eingriffe in Bürgerrechte oder um Datenschutz geht, in Deutschland extrem sensibel», sagte Reul im Morgenmagazin von WDR 2. «So, jetzt merken wir, was das bedeutet.»Bislang sei es den Betreibern kritischer Infrastruktur nicht erlaubt, ihre Anlagen - etwa zur Stromversorgung - mit Videokameras zu überwachen. Die kritische Infrastruktur müsse aber besser geschützt werden, mahnte der Innenminister.Darunter versteht man alle Bereiche, deren Beeinträchtigung oder Ausfall zu Versorgungsengpässen, Störungen der öffentlichen Sicherheit und weiteren dramatischen Folgen führen kann. Dazu gehören etwa Energie, Informationstechnik, Transport, Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung, Finanz- und Versicherungswesen, Staat und Verwaltung sowie Medien.Leichtes Einfallstor für KriminelleDeutschlands Infrastruktur sei «unheimlich leicht angreifbar», stellte
Reul für Umdenken nach Stromnetzangriffen: «extrem sensibel» - WELT
Wer schützt unsere Stromversorgung? Nach Sabotageakten diskutieren Politiker und Verbände über mehr Befugnisse für Betreiber und einen besseren Schutz sensibler Anlagen.













