Screenshot aus einem Southcom-Video (vom 8. Mai): 68 Angriffe in einem Jahr – und 227 Todesopfer

In ihrem umstrittenen Kampf gegen mutmaßliche Drogenschmuggler im Pazifik und der Karibik haben die USA in einem Jahr 227 Menschen getötet. Insgesamt seien bei dem Einsatz »Southern Spear«, der seit genau einem Jahr läuft, 68 Schläge gegen sogenannte Drogenboote ausgeführt worden, teilte ein Sprecher des für die Region zuständigen Kommandos Southcom mit. Lediglich drei mutmaßliche Drogenschmuggler seien lebend gerettet worden.

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Das US-Verteidigungsministerium hatte den Einsatz »Southern Spear« (»Südlicher Speer«) auf Geheiß von Präsident Donald Trump gestartet, um den Drogenschmuggel entlang des amerikanischen Kontinents zu unterbinden. Nach Trumps Darstellung befinden sich die USA faktisch im Krieg mit Drogenkartellen in Lateinamerika. Ein US-Regierungsvertreter teilte am Mittwoch mit , der Drogenschmuggel in der Karibik sei infolge der Einsätze um bis zu 65 Prozent zurückgegangen. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.