PfadnavigationHomeSportFußballDFB PokalGegen den FC BayernPlötzlich fährt eine Achterbahn durchs Osnabrücker StadionStand: 03.09.2026Lesedauer: 2 MinutenMaximale Kreativität in Lila-weiß: Die Fans des VfL Osnabrück verwandelten das Stadion in einen RummelplatzQuelle: Leon Kuegeler/REUTERSDer VfL Osnabrück schaut auf eine beachtliche Pokalhistorie zurück. Als Außenseiter gelangen den Niedersachsen schon einige Überraschungen. Gegen den FC Bayern soll die nächste folgen. Sensationelles gab es bereits vor dem Anpfiff zu sehen.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenSo etwas gab es selbst in Osnabrück bislang noch nicht zu sehen. Dort, wo im DFB-Pokal schon so manch Unglaubliches geschah. Für das Duell gegen den FC Bayern hatten die Fans des Zweitligisten etwas Kurioses vorbereitet.Vor dem Anpfiff des Erstrundenspiels am Mittwochabend fuhr plötzlich eine selbst gebaute und mit Puppen besetzte Achterbahn vor der Hintertortribüne durch das Stadion an der Bremer Brücke. Dazu ein großes Banner mit dem Aufdruck: „VfL Osnabrück geht ab wie Achterbahn“. Viel Aufwand für eine Symbolik, die Teil der Choreografie zur bewegten Vereinsgeschichte mit vielen Hochs und Tiefs, Auf- und Abstiegen war.Zehnmal bereits warfen die Osnabrücker einen Bundesligisten aus dem Pokal, letztmals 2017. Das damalige Opfer: der Nordrivale Hamburger SV. Eine ganz große Sternstunde bedeutete der Sieg über Bayern München vor 48 Jahren. Damals gewann der lila-weiße Außenseiter sensationell mit 5:4 im Münchner Olympiastadion und warf den großen Favoriten aus dem Wettbewerb. Noch heute ist der 23. September 1978 ein ganz besonderes Datum in der Geschichte des Klubs. Ein Tag, den sie beim VfL nie vergessen werden. Und nun träumen sie beim VfL von einem weiteren historischen Fußballabend.Mythos Bremer Brücke„Wir gehen all in – und schauen dann, was dabei rauskommt“, hatte Osnabrücks Trainer Timo Schultz im Vorfeld gesagt. „Das Setting gibt einiges her: 20.45 Uhr, Livespiel, Bremer Brücke. Wir wollen den Bayern das Leben so schwer wie möglich machen“, kündigte der VfL-Coach an.Lesen Sie auchSchultz ist seit etwas mehr als einem Jahr Trainer an der Bremer Brücke und hat die Niedersachsen zurück in die 2. Liga geführt. Die Basis des für viele überraschenden Aufstiegs war eine stabile Defensive. Nur 34 Gegentore kassierte der VfL in der abgelaufenen Drittliga-Saison und wurde damit Meister.Den nötigen Mut für die Offensive könnte ja vielleicht auch die Sensation von 1978 bewirken. Der VfL tritt zudem gegen die Bayern in einem Sondertrikot an, dessen Design an die Tracht von vor 48 Jahren erinnert.