Das aktuelle Verfahren geht auf eine Klage des US-Justizministeriums und zahlreicher Bundesstaaten aus dem Jahr 2023 zurück. Zwei Jahre später urteilte die Richterin, dass Google ein illegales Monopol auf dem Markt für Onlinewerbung und Anzeigenbörsen habe. Der US-Internetkonzern zwinge Werbetreibende, seine Börse AdX zu nutzen. Seither streiten die Kläger und der Suchmaschinenbetreiber über mögliche Änderungen der Geschäftspraktiken. Google zufolge wäre ein Zwangsverkauf von AdX technisch schwierig und würde zu längerfristiger Verunsicherung bei Werbetreibenden führen. Stattdessen bietet das Unternehmen einen leichteren Wechsel zu konkurrierenden Anzeigenbörsen an.
Im April 2025 urteilte Richterin Leonie Brinkema, dass Google illegale Monopole auf Servern besitzt, die Publisher-Anzeigen hosten, sowie auf Werbebörsen, die zwischen Käufern und Verkäufern fungieren. Google habe Publisher unrechtmäßig an seinen Adserver gebunden und sie zur Nutzung von AdX gezwungen, so das Urteil des Richters.Urteil zurückgenommenDieses Urteil wurde nun zurückgenommen. Für die US-Behörden ist das aktuelle Urteil ein weiterer Rückschlag bei ihren Bemühungen, die Marktmacht der großen Technologiekonzerne zu begrenzen.












