Karin Prien will Sprachstandsprüfungen bis fünf Jahre verpflichtend machen. Grüne und Linke kritisieren das ohnehin schon niedrige Budget.
Aus weniger mehr machen: Karin Priens Logik besticht durch ihr simples Denken
Carsten Koall/dpa
afp/taz | Der Bund will die Qualität in Kitas bundesweit stärker angleichen. Ein Hauptpunkt des Gesetzentwurfs von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) ist eine verbindliche Entwicklungs- und Sprachstandsprüfung. Bei jedem Kind in einer Kita soll spätestens zum fünften Lebensjahr festgestellt werden, wie es sich sprachlich, motorisch und mathematisch entwickelt. Auch bei Kindern, die bis fünf keine Kita besuchen, soll der Sprach- und Entwicklungsstand untersucht werden.
Wird Förderbedarf festgestellt, soll es entsprechende Hilfeleistungen geben. 30 Minuten pro Woche werden für die Planung und Begleitung dieser Förderung vorgesehen. „Die Schere zwischen Kindern mit niedrigem und hohem sozio-ökonomischen Status öffnet sich schon vor dem Schuleintritt und kann danach kaum mehr geschlossen werden“, zitiert afp die Bildungsministerin.










