Wenige Tage nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump (80) über einen Öldeal in Venezuela hat der US-Ölriese Chevron eine Ausweitung seiner Geschäfte in dem Land bestätigt. Über ein Gemeinschaftsunternehmen sollen über die kommenden fünf Jahre mehr als 7 Milliarden US-Dollar (rund 6 Milliarden Euro) investiert werden, wie das Unternehmen mit Sitz im texanischen Houston bekannt gab.

Rechte im Orinoco-Gürtel zugeteiltIm Detail wurden dem Gemeinschaftsunternehmen Petroindependencia, an dem Chevrons Tochtergesellschaft zu 49 Prozent beteiligt ist, die Rechte zur Erschließung von zwei Ölfeldern im sogenannten Orinoco-Gürtel zugeteilt. Dadurch könne der Konzern seine Produktion von Schweröl hochfahren.

Chevron verspricht sich neben einer im Vergleich zu den USA lukrativeren Ölproduktion „verbesserte steuerliche, kommerzielle und rechtliche Rahmenbedingungen, die nachhaltige und wettbewerbsfähige Langzeitinvestitionen fördern sollen“.