286 Tage ohne festen Boden unter den Füßen. Und dann ein Regelwerk, das festlegt, welche Straßen tabu sind und wann Schluss ist.Der US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ hat am Mittwochmorgen im thailändischen Hafen Laem Chabang angelegt, nördlich des Badeorts Pattaya. An Bord: rund 5000 Seeleute und Marineinfanteristen, die nach Angaben der US Navy 286 Tage am Stück auf See waren, den Großteil davon im Iran-Krieg.Es ist der erste Hafenaufenthalt seit dem Auslaufen im November 2025. Vier bis fünf Tage soll die Erholung dauern.Das Problem: Pattaya ist für sein Nachtleben und für Sextourismus bekannt. Die thailändischen Behörden haben deshalb vorher genau festgelegt, was die Amerikaner dürfen – und was nicht.
Landgang in Pattaya: Diese Regeln gelten für die US-Matrosen
Bürgermeister Poramet Ngampichet traf sich am Montag mit Vertretern der US-Marine, um den Ablauf abzustimmen. Ergebnis: Parasailing und andere Wassersportangebote sind für die Besatzung gestrichen, ebenso Cannabis, wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet.Auch Cannabisläden und Apotheken dürfen die US-Soldaten nicht betreten. Mehrere Straßen sind für sie gesperrt, darunter das Rotlichtviertel, wie die Lokalzeitung The Pattaya News meldet.Die berühmte Walking Street im Süden der Stadt bleibt offen – mit Sperrstunde. Um 2 Uhr müssen die Amerikaner draußen sein. Die Polizei kündigte an, mit mehr Kräften als üblich vor Ort zu sein.Und es gehen nicht alle gleichzeitig von Bord. Der Landgang läuft gestaffelt ab.






