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Ab nächstem Jahr sollen die Gebühren für Grundwasser steigen. Für das Wasser aus dem Hahn rechnet die Politik mit nur wenigen Cent mehr. Anders sieht es für Bergbauunternehmen und Landwirtschaft aus.

Die Gebühren für Grundwasser sollen in Brandenburg steigen. Das betreffe auch die Trinkwasserversorgung, teilte das Umweltministerium mit. Ab 2027 sei eine Erhöhung von 10 Cent auf 12 Cent pro Kubikmeter Wasser vorgesehen. Für die gewerbliche und die industrielle Entnahme soll der Tarif von 11,5 Cent auf 13,8 Cent je Kubikmeter steigen.

Das Kabinett hat dazu eine Vorlage von Umweltministerin Hanka Mittelstädt (SPD) zur Änderung des Wassergesetzes auf den Weg gebracht. Erstmals sollen auch Bergbauunternehmen in Brandenburg ein Wassernutzungsentgelt zahlen.

Für das Wasser aus dem Hahn rechnet das Ministerium für die Verbraucherinnen und Verbraucher vor: «Unter der Annahme, dass ein Wasserversorger die Erhöhung um 2 Cent je Kubikmeter vollständig umlegt, ergeben sich Mehrkosten von rund 92 Cent pro Jahr und Person.» Dabei geht das Ministerium beispielhaft von einem Jahresverbrauch von rund 46.000 Litern pro Person aus. Trinkwasser wird von den Wasserversorgern bereitgestellt.