PfadnavigationHomePanoramaNorwegisches Königshaus„Komplikationen“ nach Lungen-OP – Mette-Marit muss Haakons Vereidigung kurzfristig absagenVeröffentlicht am 01.09.2026Lesedauer: 2 Minuten„Es wird wirklich spannend“, sagt „Bild“-Reporterin Bettina von Schimmelmann über die Zukunft von Mette-Marit. Gesundheitliche Probleme, der Prozess ihres Sohnes Marius und Vorwürfe im Fall Epstein seien ein „Rucksack“ für die neue norwegische Königin.Königin Mette-Marit wird nicht dabei sein, wenn ihr Mann Haakon VIII. am Dienstag seinen Eid auf die norwegische Verfassung ablegt. Nach Komplikationen mit ihrer transplantierten Lunge muss die 53-Jährige weiter medizinisch überwacht werden.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenNach dem Tod des norwegischen Königs Harald V. wird sein Sohn Haakon VIII. am Dienstagmittag im Parlament in Oslo seinen Eid auf die Verfassung ablegen. Nicht dabei wird dann allerdings Königin Mette-Marit. Grund dafür sind erneute gesundheitliche Probleme mit ihrer transplantierten Lunge.Die 53-Jährige müsse weiterhin medizinisch überwacht werden, heißt es in einer Erklärung des Königshauses. Ihr Lungenfacharzt Are Holm wird darin wie folgt zitiert: „Es ist nicht ungewöhnlich, dass nach einer Lungentransplantation Komplikationen auftreten. Auch die Königin hatte seit der Operation, zuletzt heute, bereits einige Komplikationen.“Lesen Sie auchMette-Marit leidet an einer Lungenfibrose, einer chronischen Erkrankung, bei der das Lungengewebe zunehmend zerstört wird. Die unheilbare Krankheit führt zu Narbenbildung in der Lunge und dadurch zu Atemnot. Im Juni wurde ihr eine Spenderlunge transplantiert.Das norwegische Königshaus befindet sich derzeit in einer Krise. So war Mette-Marit neben ihrer Erkrankung in den vergangenen Monaten auch wegen ihres Kontakts zum US-amerikanischen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in die Schlagzeilen geraten.Lesen Sie auchHinzu kommt, dass ihr Sohn Marius Borg Høiby im Juni unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht zu vier Jahren Haft verurteilt wurde. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Er sitzt derzeit mit Fußfessel in Untersuchungshaft in der Residenz des norwegischen Königspaares.Harald V. war am Freitagmorgen im Alter von 89 Jahren gestorben. Er hatte seit 1991 auf dem Thron gesessen und galt weithin als Verkörperung eines offenen und toleranten Norwegens. Seit dem 17. August war Harald wegen einer hämolytischen Anämie im Krankenhaus behandelt worden. Gesundheitliche Probleme hatten ihn in seinen letzten Jahren bereits gezwungen, seine offiziellen Termine einzuschränken.nw