Die EU-Kommission erklärte, Brasilien müsse nachweisen, ob Exporteure die EU-Vorgaben zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung erfüllen.
Die EU verbietet den Einsatz von Antibiotika in der Vieh- und Geflügelzucht zur Wachstumsförderung oder reinen Ertragssteigerung
Thomas Kienzle/ap
afp/taz Die EU setzt nach eigenen Angaben ab Donnerstag die Einfuhr von Fleisch und anderen tierischen Produkten aus Brasilien aus. Brasilien habe bislang keine ausreichenden Garantien dafür vorgelegt, dass seine Produkte die EU-Vorgaben zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung erfüllten, erklärte die EU-Kommission am Montag. Betroffen sind unter anderem Rind- und Geflügelfleisch sowie Honig.
„Brasilien ist ein wichtiger Partner der EU“, erklärte eine Sprecherin der Kommission gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Brüssel arbeite eng mit den brasilianischen Behörden daran, die Einhaltung der Vorgaben sicherzustellen. Sobald diese nachgewiesen sei, könnten die Exporte wieder aufgenommen werden. Einen Zeitplan dafür nannte die Kommission nicht.







