Der US-Musiker D4vd hat im Fall des Mordes an einer 14-Jährigen erneut seine Schuld bestritten. Der 21-Jährige, mit bürgerlichem Namen David Anthony Burke, plädierte am Montag vor Gericht in Los Angeles auf nicht schuldig. Bereits im April, kurz nach seiner Festnahme, hatte er die schweren Vorwürfe von sich gewiesen.
Nach einer fünftägigen Anhörung im Juli, bei der grausige Details zur Sprache kamen, befand die zuständige Richterin, dass die Beweislage für einen Prozess ausreiche. Nun wurde die Anklage erneut verlesen. Mitte Oktober muss Burke wieder vor Gericht erscheinen.Schwere VorwürfeDer Sänger soll die 14-jährige Celeste Rivas Hernandez erstochen und ihre Leiche dann mit einer Kettensäge zerstückelt haben. In der Anklage wird beschrieben, dass Burke eine missbräuchliche sexuelle Beziehung mit dem Mädchen einging, als sie 13 Jahre alt war. Am Vortag ihres Verschwindens im April 2025 hätten sie einen Streit gehabt – der Teenager habe damit gedroht, Dinge über Burke zu enthüllen und seine Karriere zu zerstören.
Er habe daraufhin beschlossen, sie »zum Schweigen zu bringen«, und sein Opfer mit Messerstichen getötet, führte die Staatsanwaltschaft aus. Die Anklage legt ihm auch sexuellen Missbrauch einer Minderjährigen und das Verstümmeln einer Leiche zur Last.Leichenfotos und ExpertenaussagenIm vorigen September hatten Ermittler in einem auf Burke zugelassenen Fahrzeug, das zuvor als verlassen gemeldet worden war, schwarze Säcke mit Leichenteilen gefunden. Sie waren stark verwest und dürften bereits mehr als vier Monate lang in dem Fahrzeug gelegen haben. Bei der Anhörung im Juli zeigte die Staatsanwaltschaft unter anderem Fotos von der Leiche, Gerichtsmediziner äußerten sich zu Stichwunden, Kriminalexperten zu DNA- und Blutspuren.







