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Ringen um Volkswagen: Sachsens Ministerpräsident fordert in VW-Krise Hilfe der Politik Um VW aus der Krise zu helfen, spricht sich Kretschmer für Deregulierung statt Subventionen aus. Zudem pocht er beim Werk in Zwickau auf eine Entscheidung.

Der Ministerpräsident von Sachsen, Michael Kretschmer (CDU). Foto: REUTERSQuoten und Strafzahlungen passten nicht in die Zeit, sagte er mit Blick auf EU-Vorgaben zur Senkung der CO2-Emissionen von Autos. Zölle der EU auf Plug-in-Hybride aus China könnten ein Baustein in einem Lösungskonzept sein, reichten aber allein nicht aus. „Wir haben die gesamte Breite zu betrachten“, sagte Kretschmer. „Es geht nicht nur um Volkswagen. Es ist die deutsche Industrie, die derzeit leidet.“Europas größter Autobauer ringt derzeit um ein umfassendes Sparpaket, bei dem unter anderem Zehntausende Stellen gestrichen werden könnten und die langfristige Zukunft von vier Werken in Deutschland auf der Kippe steht, darunter auch die VW-Fabrik im sächsischen Zwickau.Volkswagen-Sanierung VW droht eine Hauptversammlung, die den Konzern zerreißen könnte Der VW-Aufsichtsrat streitet um die Sanierung des Konzerns. Am Ende könnte der Konflikt via Hauptversammlung entschieden werden. Mit brisanten Folgen. von Henryk HielscherNeben Fehlentscheidungen des Unternehmens in den vergangenen Jahren habe auch die fehlende Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland den Standort in Schwierigkeiten gebracht, sagte der CDU-Politiker.„Und da müssen wir alle miteinander anpacken. Nicht mit Subventionen, nicht mit Zöllen, sondern mit Deregulierung“, ergänzte Kretschmer. „Es muss einfach in Deutschland besser, einfacher und kostengünstiger werden, zu produzieren.“ Ein Element könnte dabei auch eine längere Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche sein. Geringere Energiekosten nannte er als weiteren Punkt.Eine Entscheidung über die Zukunft des Standorts Zwickau mit seinen rund 8000 Beschäftigten müsse in den kommenden Monaten getroffen werden, betonte Kretschmer. Die Diskussion zehre an den Nerven der Menschen, und neue Modelle müssten rechtzeitig auf den Weg gebracht werden. „Diese ganze Diskussion ist verheerend für die Produktivität.“ Er sei dazu in engem Kontakt mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat von VW. „Es muss nach sauberen, nachvollziehbaren Kriterien gehen, welche Werke welche Fahrzeuge produzieren.“ rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick