Der Beschluss des Mietenkatasters gilt als Meilenstein der Wohnungspolitik. Doch die Umsetzung könnte sich laut Senat noch eine ganze Weile ziehen.
Bruttomiete, Quadratmeter, Vermieter: Das Mietenkataster soll systematisch Auskunft über all diese Daten geben
T. Seeliger/snapshot-photography
Das Berliner Mietenkataster ist derzeit eine der vielversprechendsten Maßnahmen im Kampf gegen überhöhte Mieten. Vor allem, weil das Gesetz bereits beschlossen ist und nur noch umgesetzt werden muss. Doch bis das Kataster tatsächlich an den Start geht, wird es wahrscheinlich noch mehrere Jahre dauern. Das teilte Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) in einer Sitzung des Fachausschusses am Montag mit.
„Wir werden alles daran setzen, möglichst schnell ein Mieten- und Wohnungskataster zu haben“, sagte Gaebler. Er rechne bestenfalls damit, 2028 den Regelbetrieb aufnehmen so können. Das liege vor allem an der Komplexität des Vorhabens. „Es ist ein ziemlich großes Rad, was wir da drehen“, so der Senator.







