PfadnavigationHomePanoramaKriminalitätErknerMann ersticht Frau in Brandenburger Kleinstadt – Tatverdächtiger und Opfer kannten sichStand: 15:46 UhrLesedauer: 2 MinutenEine Frau ist am Montagmorgen nach einer Attacke in der Innenstadt von Erkner gestorben. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, wurde später von der Polizei gestellt und festgenommen. Die Ermittlungen laufen.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenEin Mann soll am Morgen eine Frau in der Innenstadt von Erkner in Brandenburg getötet haben. „Ein Mann soll hier nach ersten Erkenntnissen eine Frau im öffentlichen Verkehrsraum attackiert und dabei schwer verletzt haben“, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Die Frau starb wenig später trotz umgehender Reanimationsmaßnahmen an ihren Verletzungen. Der 29 Jahre alte Tatverdächtige ist der Polizei zufolge zunächst vom Tatort an einer Brücke geflüchtet, konnte dann aber nach Zeugenhinweisen gefasst werden. Die Tote ist demnach 24 Jahre alt. Beide sollen sich gekannt haben. In welcher Beziehung sie zum mutmaßlichen Täter stand, ließ die Polizei offen. Außerdem sollen beide Migrationshintergrund haben. Zu den Hintergründen der Tat und einem möglichen Motiv hielt sich die Polizei weitestgehend bedeckt. Lesen Sie auchWie die Lokalpresse berichtet, ereignete sich die Tat gegen 6.30 Uhr morgens. Die Tat habe sich auf der Baekeland-Brücke zugetragen. Laut der „Lausitzer Rundschau“ soll ein Stichwerkzeug die Tatwaffe gewesen sein.Durch den anschließenden Polizeieinsatz und die Suche nach dem – zunächst flüchtigen – Täter sei es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr gekommen. Erkner ist eine Kleinstadt im Südosten Berlins. Es ist binnen weniger Tage bereits die zweite Gewalttat in der Region, bei der Menschen tödlich verletzt wurden. Am vergangenen Donnerstag waren in Gosen-Neu Zittau eine 18-jährige Schülerin und ein 30-jähriger Erzieher bei einem Messerangriff durch einen 19-jährigen Tatverdächtigen getötet worden.dpa/nw