Trotz finanzieller Einbußen punktete das Berliner Festival „Pop-Kultur“ mit einem eigenwilligen Programm. Nah und fern wurden mit Auftragswerken und speziellen Konzerten verknüpft.
Voller Körpereinsatz bei Paul Adamaheine, Sänger der schwedischen Band Boko Yout
Roland Owsnitzki
Erstmals kocht die Luft am Freitagabend so richtig, als Jassin auf der Bühne des Berliner Kesselhauses tritt. Nach vier Tagen, an denen das Festival „Pop-Kultur“ durch die Stadt getourt ist, ist es wieder in seinem Basislager angekommen, dem Gelände der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg.
Eröffnet wird Jassins Set mit einem Radiomitschnitt. Darin wünscht sich ein kleiner Junge aus Lutherstadt Wittenberg, dass Jassins Song „Arsenalplatz“ gespielt wird – schließlich komme der Künstler wie auch der Anrufer aus der Stadt in Sachsen-Anhalt – und die sei einfach cool. Diese Einschätzung teilt offenbar auch das junge Publikum. Es begleitet Jassins Mix aus melodischem HipHop und introspektivem Songwriting ausgesprochen textsicher.







