Eine Umfrage des Münchner ifo-Instituts zeigt, dass Unternehmen hierzulande in diesem Jahr nur geringfügig mehr in Dekarbonisierung investieren wollen. Warum?

Für mehr klimafreundliche Investitionen bräuchte es sichere Rahmenbedingungen

Jochen Tack/imago

rtr | Die Unternehmen ‌in Deutschland planen keine ‌deutliche Steigerung ihrer Investitionen in den Klimaschutz. Im vergangenen Jahr gaben sie durchschnittlich 9,3 Prozent ihrer Investitionen für Klimaschutzmaßnahmen im eigenen Betrieb aus, wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Für 2026 rechnen sie mit einem Anteil von 10,6 Prozent, für 2027 von 10,5 Prozent.

„Die Unternehmen planen damit keine nennenswerte Steigerung des Anteils“, sagte Ifo-Forscher Gerome ‌Wolf. „Und das in einem Zeitraum, in dem der Bedarf an klimafreundlichen Investitionen seinen Höhepunkt erreichen dürfte, um die im Pariser Klimaabkommen und die von der Bundesregierung selbst gesetzten nationalen Emissionsziele zu erreichen.“