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Die Schweiz jagt ein PhantomEs ist ein Albtraum: Hunderte vorwiegend junge Menschen kommen zusammen, um friedlich zu feiern und zu tanzen – und werden mit Waffen angegriffen. Für Augenzeugen dürften das Momente sein, die sie wohl nie wieder in ihrem Leben vergessen werden.
Polizistinnen in der Nähe des Rave-Veranstaltungsorts: Motive noch völlig unklar
So geschehen zuletzt in Berlin Ende Juli am Rande des Christopher Street Day (mehr dazu hier ). Und jetzt bei einem Rave im kleinen Aarau im Schweizer Kanton Aargau. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, gegen Ende der Veranstaltung mit rund 3500 Teilnehmenden, fielen Schüsse (mehr dazu hier). Eine 22-jährige Italienerin, die in der Schweiz lebte, wurde tödlich getroffen. Fünf weitere Personen kamen teils schwer verletzt ins Krankenhaus, darunter eine Deutsche.Nach solchen schrecklichen Ereignissen fällt oft der richtige wie hilflose Satz, dass »wir« uns unsere offene Lebensweise nicht wegnehmen lassen dürfen. Die Tanzenden an die Macht. Bis zur Fertigstellung dieser Lage Sonntagnacht war noch völlig unklar, was die möglichen Motive des Täters oder der Täter sein könnten. Die Fahndung läuft. Die Kantonspolizei Aargau, die am Sonntag die Presse mehrmals unterrichtete, schließe weder einen Terroranschlag noch einen Amoklauf oder »ein kriminelles Geschehen mit unbekanntem Hintergrund« aus, wie Schweizer Medien berichteten. Auch die deutsche Polizei hilft bei den Ermittlungen.










