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Iran-Krieg: USA wollen weitere Bank wegen Iran-Geschäften sanktionieren Live-Blog Fox News: Iran greift US-Truppen in Jordanien an +++ Verlängerung von Iran-Einsatz untragbar? Pentagon dementiert +++ Nach wochenlanger Feuerpause – USA greifen iranische Raketenwerfer an +++ Der Newsblog.

Scott Bessent in Asheville, North Carolina: „Wir zeigen den Menschen, dass wir wissen, wer ihr seid, ihr wisst, wer ihr seid, und dass das aufhören muss.“ Foto: AP Photo/Gerald HerbertFinanzminister: Planen wöchentlich neue Sanktionen gegen den IranDas US-Finanzministerium plant nach den Worten von Scott Bessent wöchentlich neue Sekundärsanktionen gegen den Iran. Zunächst stünden Banken im Fokus, sagt Bessent der Nachrichtenagentur Reuters. Man werde den Geldhäusern klarmachen, dass es nicht in Ordnung sei, iranisches Geld zu verwalten und das Regime zu unterstützen. Der nächste Schritt könne sein, ein Institut vollständig vom dollarbasierten Finanzsystem abzuschneiden. Bessent will diese Botschaft auch beim anstehenden Treffen der G20-Finanzminister übermitteln: Wer die wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran nicht kappe, müsse mit Sekundärsanktionen rechnen.Fox News: Iran greift US-Truppen in Jordanien anDie iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben zwei US-Stützpunkte in Jordanien mit ballistischen Raketen angegriffen. Dies sei die Vergeltung für einen US-Angriff auf die iranische Insel Larak, berichteten iranische Medien am frühen Montagmorgen. Ziel des Beschusses seien die Militärbasen King Hussein und Al Azraq gewesen. Dem US-Sender Fox News zufolge blieben die Angriffe zunächst ohne größere Auswirkungen. Fast alle anfliegenden Raketen seien abgefangen worden, berichtete der Sender unter Berufung auf US-Kreise.Verlängerung von Iran-Einsatz untragbar? Pentagon dementiertDas US-Verteidigungsministerium hat einen Medienbericht zumindest in Teilen dementiert, wonach mehrere hochrangige US-Militärs vor einer Verlängerung des US-Einsatzes gegen den Iran gewarnt haben. „Vieles davon ist schlichtweg falsch“, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er betonte, dass die Veröffentlichung streng geheimer Lageberichte ein „Verbrechen“ sei. In einem Statement an die Deutsche Presse-Agentur sagte Parnell, dass der Artikel „ein schlecht recherchierter Bericht voller Ungenauigkeiten“ sei. Zu internen operativen Abläufen oder bestimmten Risikobewertungen wolle er sich nicht öffentlich äußern.Zuvor hatte die „Washington Post“ unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-Militärs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hätten, dass eine Verlängerung großangelegter Operationen gegen den Iran nicht tragbar sei. Zudem könnten dadurch die Fähigkeiten der Streitkräfte, Bedrohungen auch in der Heimat abzuwehren, eingeschränkt werden, schrieb die Tageszeitung unter Berufung auf das sogenannte Secretary of Defense Orders Book (SDOB).Bessent: USA wollen weitere Bank wegen Iran-Geschäften sanktionierenDie US-Regierung will ihr Vorgehen gegen Finanzgeschäfte mit dem Iran verschärfen und noch in dieser Woche eine weitere Bank mit Sanktionen belegen. Finanzminister Scott Bessent sagte der AP am Sonntag (Ortszeit) vor dem G20-Finanzministertreffen im US-Bundesstaat North Carolina, die USA wollten damit den wirtschaftlichen Druck auf die Islamische Republik erhöhen. Bei dem Treffen in Asheville will er sich einzeln mit seinen Amtskollegen aus den großen Industrie- und Schwellenländern treffen, um sie für eine wirtschaftliche Isolation des Iran zu gewinnen.„Wenn es sein muss, wird das finanzielle Gewalt sein“, sagte Bessent im Interview. „Wir zeigen den Menschen, dass wir wissen, wer ihr seid, ihr wisst, wer ihr seid, und dass das aufhören muss.“Bessent hatte kürzlich eine neue Kampagne angekündigt, mit der Länder, die weiterhin Geschäfte mit der bereits stark sanktionierten Islamischen Republik machen, dazu bewegt werden sollen, ihre finanziellen Beziehungen zum Iran abzubrechen. Andernfalls drohten Vergeltungsmaßnahmen der USA.Revolutionsgarden drohen nach US-Angriff mit VergeltungNach einem US-Angriff auf zwei Raketenwerfer im Iran haben die iranischen Revolutionsgarden mit Vergeltung gedroht. Der aggressive Akt habe zum Tod und zur Verletzung mehrerer ihrer Kämpfer und Landsleute geführt, zitierte die Nachrichtenagentur Fars eine Mitteilung der Revolutionsgarden. Dies werde eine Bestrafung des Aggressors nach sich ziehen, hieß es weiter. Eine genaue Zahl von Toten oder Verletzten wurde nicht genannt.Zuletzt hatte die US-Regierung eigentlich erklärt, künftig den Fokus auf wirtschaftlichen Druck gegen den Iran legen zu wollen. Der Angriff war die erste Attacke auf Ziele im Iran seit Ende Juli. Damit habe man verhindern wollen, dass Seeminen in der Straße von Hormus verlegt werden, schrieben amerikanische Medien unter Berufung auf einen US-Beamten.US-Medien: US-Militär greift iranische Raketenwerfer anDas US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Angriffe im Iran geflogen. Ziel seien zwei iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak gewesen, berichteten das Nachrichtenportal „Axios“ sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten.Lesen Sie hier mehr:Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Das Schiff sei vor der Küste des Omans von einem unbekannten Geschoss getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) am Abend auf der Plattform X. Den Angaben nach kam es bereits am Samstag zu dem Vorfall zwölf Seemeilen nördlich der Stadt al-Chasab.Derzeit lägen keine Berichte über Verletzte oder Umweltschäden vor, hieß es weiter. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar. Die Behörden ermittelten, teilte UKMTO mit. Zuletzt hatte die Behörde einen Angriff am Dienstag auf einen Öltanker vor der omanischen Küste gemeldet.In einer weiteren Mitteilung von UKMTO am Sonntag hieß es, dass Angriffe, Angriffsversuche und Belästigungen der iranischen Revolutionsgarden in der Straße von Hormus andauerten, darunter Drohnenüberflüge, gezielte Überwachung von Handelsschiffen und gelegentliche Funksprüche. Dies zeige, dass der Iran weiter den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Der Handelsverkehr durch die Meerenge bleibe auf einem reduzierten Niveau, wenn auch mit einem leichten Anstieg gegenüber den jüngsten Tiefständen.Siedler greifen Fernsehteam an – mehrere VerletzteRadikale israelische Siedler haben Medienberichten zufolge Mitglieder eines US-Fernsehteams und eine palästinensische Familie im besetzten Westjordanland angegriffen. Dabei seien ein Mann und eine Frau verletzt worden, hieß es. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, der Vorfall habe sich im Dorf Dschalud südlich von Nablus ereignet. NBC News berichtete, dass mehrere Journalisten des US-Senders attackiert worden seien. Die Journalisten hätten eine Familie zu ihrem Haus begleitet, das diese bereits vor längerer Zeit hatte verlassen müssen. Wafa berichtete, die Siedler hätten unter anderem die Windschutzscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen, in dem Mitarbeiter des US-Senders NBC News unterwegs waren. „Sie sprangen heraus, schlugen uns und sprangen dann zurück ins Auto“, zitierte NBC News seinen Korrespondenten. Die israelische Armee teilte dazu mit, Sicherheitskräfte seien auch in Dschalud im Einsatz, „um weitere Unruhen zu verhindern und die Ordnung in der Region wiederherzustellen“. Man verurteile „alle Formen von Gewalt aufs Schärfste“.Israel greift Hamas-Kommandeur auf Klinikgelände anDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen Kommandeur des militärischen Flügels der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen gezielt angegriffen. Der Mann habe sich in einem Medikamentenlager in einem angrenzenden Gebäude des Al-Aksa-Krankenhauses in Deir al-Balah im zentralen Abschnitt des Küstenstreifens versteckt gehalten, hieß es in der Mitteilung des Militärs. Das Krankenhaus selbst sei nicht angegriffen worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Laut Krankenhaus wurden bei einem israelischen Drohnenangriff drei Palästinenser verletzt. Bei weiteren Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen wurden nach palästinensischen Angaben insgesamt drei Palästinenser getötet. Zwei Palästinenser seien bei einem Luftangriff auf ein Motorrad im Südwesten der Stadt Gaza und ein dritter bei einem Angriff auf einem Feld östlich von Deir al-Balah getötet worden, hieß es nach Angaben von Rettungskräften. Das Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten. Minister: Ölproduktion in kurdischer Region im Irak wieder hochgefahrenDie Ölförderung in der Region Kurdistan im Irak wurde nach Angaben der Regierung wieder hochgefahren. Die Unternehmen hätten die Förderung wieder aufgenommen, die nach Drohnenangriffen während des Iran-Kriegs unterbrochen gewesen sei, erklärt der zuständige Minister Kamal Mohammed. Aktuell würden 220.000 bis 230.000 Barrel (1 Barrel = 159 Liter) pro Tag gefördert. Ein Sprecher des irakischen Ölministeriums sagt, die Ölexporte aus der Region zum türkischen Hafen Ceyhan hätten inzwischen ein Volumen von rund 150.000 Barrel pro Tag erreicht.Geheimdienst: Netanjahus Sohn wegen Bedrohung aus USA zurückIsraels Inlandsgeheimdienst hat bestätigt, dass ein Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen einer akuten Bedrohung aus den USA zurückkehren musste. „Tatsächlich bestand eine erhebliche Gefahr für Jair Netanjahu“, hieß es in einer Mitteilung von Schin Bet. „Aufgrund dieser Bedrohung und nach einer Lageeinschätzung wurde entschieden, ihn gemeinsam mit seinem Sicherheitsteam dringend nach Israel zurückzubringen.“ Der Geheimdienst äußerte sich allerdings nicht zu angeblichen Mordplänen des Irans gegen einen seiner Söhne, von denen Benjamin Netanjahu zuletzt gesprochen hatte. Der US-Sender Newsmax hatte berichtet, der 35-jährige Jair Netanjahu sei Ende vergangenen Jahres Ziel eines iranischen Attentatsplans gewesen. Der israelische Geheimdienst habe im vergangenen Dezember davon erfahren und habe die US-Behörden informiert, berichtete der Sender unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld der US‑Strafverfolgung. Demnach hätten sich bereits iranische Agenten „vor Ort“ in Miami befunden und den Wohnsitz von Jair sowie seine Bewegungen überwacht. Israelische Siedler greifen Haus im Westjordanland an Dutzende maskierte israelische Siedler haben im besetzten Westjordanland erneut palästinensische Häuser angegriffen. Die Angreifer umzingelten am Samstag am Rande des Dorfes Kusra ein Gebäude und bewarfen es mit Steinen, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. In dem Haus hätten sich sieben Palästinenser gefunden. Das eintreffende israelische Militär ging den Zeugen zufolge jedoch gegen die Palästinenser vor. Die Soldaten hätten Tränengas in das Haus gefeuert, die Bewohner gefesselt, ihnen die Augen verbunden und sie geschlagen, sagte der Hauseigentümer Luaj Bajrudi. Die Siedler hätten dagegen unbehelligt abziehen können, erklärte der Sanitäter Saddam Odaj, der sich ebenfalls in dem Gebäude befand. Ihm zufolge wurden vier Menschen durch Tränengas und zwei weitere durch Steinwürfe verletzt. Das Militär teilte mit, die Truppen seien angerückt, um Randalierer zu vertreiben und die Bewohner zu schützen. Zu den Vorwürfen der Misshandlung äußerte sich die Armee zunächst nicht.Iran: Werden US-Sanktionen standhaltenDie iranische Regierung hat im Konflikt mit den USA angekündigt, trotz der neuen Wirtschaftssanktionen nicht nachzugeben. Der Iran werde sich auch von den Verschwörungen der USA und Israels nicht von seinem Kurs abbringen lassen, hieß es in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung der Führung in Teheran. Diplomatie und Verteidigung gehörten untrennbar zusammen, um die nationalen Interessen, die Sicherheit und die territoriale Integrität des Landes zu schützen. Die iranische Führung werde beide Wege gleichzeitig verfolgen. Zudem wolle sie sich darauf konzentrieren, die Inflation einzudämmen, Arbeitsplätze zu schaffen, die heimische Produktion zu fördern und die Abhängigkeit vom Dollar schrittweise zu verringern. Am Freitag hatte das Außenministerium die US-Sanktionen als „Staatsterrorismus“ und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Sie gefährdeten die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen.Iran weist US-Angaben über geöffnete Straße von Hormus zurückDie Marine der iranischen Revolutionsgarden weist US-Angaben zurück, wonach die Straße von Hormus geöffnet sei. Die Behauptungen der USA seien ein Versuch, die Ölpreise zu kontrollieren und eigene Misserfolge zu vertuschen, heißt es in einer Mitteilung der Revolutionsgarden. Die Einschränkungen an der Meerenge blieben demnach so lange bestehen, bis die US-Militäraktionen gegen den Iran beendet und entsprechende Verpflichtungen umgesetzt seien.Iranischer Präsident fordert Verhandlungen mit USADer iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich einem staatlichen Fernsehbericht zufolge für Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA ausgesprochen. Weder Teheran noch Washington könne die eigenen Forderungen vollständig durchsetzen, sagte Peseschkian demnach am Freitag. Es seien Gespräche nötig, um für Stabilität und Ruhe zu sorgen.Peseschkian kritisierte Hardliner im Iran, die sich gegen ein Abkommen mit den USA stellen, eine Fortsetzung des Kriegs bevorzugen und argumentieren, dass Sanktionen bislang kaum Auswirkungen für das Land gehabt hätten.Die USA und Israel hatten den Krieg gegen den Iran vor sechs Monaten, am 28. Februar, begonnen.Israel: Hamas-Mitglied bei Luftangriff im Westjordanland getötetBei einem Luftangriff im Westjordanland hat das israelische Militär nach eigenen Angaben ein Hamas-Mitglied und zwei weitere Personen getötet. Demnach sei ein Auto nahe der Stadt Dschenin im Norden des besetzten Gebiets mit Drohnen unter Beschuss genommen worden, teilt die Armee mit. Bei dem Getöteten handele es sich um Kais Bitawi, dem das Militär die Planung und Finanzierung von Anschlägen vorwirft. Auch die Extremistengruppen Hamas und Islamischer Dschihad bestätigen seinen Tod. Der Palästinensische Rote Halbmond wirft israelischen Bodentruppen vor, Rettungskräfte vorübergehend festgehalten und den Transport von Verletzten behindert zu haben. Eine Stellungnahme des Militärs dazu liegt zunächst nicht vor.Acht Zivilisten bei Drohnenangriffen im Sudan getötetBei Drohnenangriffen im Sudan sind nach Angaben einer Aktivistengruppe acht Zivilisten getötet und Dutzende weitere Menschen verletzt worden. Eine Drohne habe am Donnerstag Zivilisten in der Stadt Sowdari im sudanesischen Bundesstaat Nord-Kordofan angegriffen, teilte am Freitag die unabhängige Gruppe Notfallanwälte mit, die Gräueltaten im Bürgerkriegsland Sudan dokumentiert. Als andere Menschen den Opfern zu Hilfe kamen, habe es einen zweiten Drohnenangriff gegeben.Zivilisten ins Visier zu nehmen und dann während eines Rettungseinsatzes erneut anzugreifen, sei ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und stelle ein Kriegsverbrechen dar, berichtete die Gruppe auf Facebook. Die Organisation forderte eine unabhängige Untersuchung, um die Verantwortlichen ausfindig zu machen.Im Sudan herrscht seit April 2023 ein Bürgerkrieg, in dem sich das sudanesische Militär und die paramilitärische Gruppe RSF gegenüberstehen. Beide Kriegsparteien haben Drohnen eingesetzt. Laut den Vereinten Nationen sind Drohnenangriffe inzwischen für die meisten Todesfälle im Land verantwortlich. Demnach waren Drohnen für 80 Prozent der zivilen Todesopfer in den ersten vier Monaten des aktuellen Jahres verantwortlich.Behörde sieht mehr Schiffspassagen in Straße von HormusDie britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) verzeichnet mehr Schiffspassagen durch die für die internationale Energiewirtschaft wichtige Straße von Hormus als traditionelle Datenanbieter. Etwa 29 Frachter hätten die Meerenge durchschnittlich täglich in den vergangenen sieben Tagen passiert, wie aus einem aktuellen Bericht der Behörde hervorgeht.Demnach seien in der vergangenen Woche 103 Schiffe in den Persischen Golf ein- und 101 Schiffe ausgefahren. Der Bericht verzeichnet einen leichten Anstieg seit dem Ende aktiver Kampfhandlungen zwischen dem Iran und den USA in der Region Ende Juli.Schifffahrtsdatenanbieter wie das Unternehmen Kpler hatten zuletzt von einstelligen täglichen Transiten in der Meerenge berichtet. Kpler wertet für seine Erhebungen Übertragungsdaten von Schiffstranspondern aus, die in der Region zuletzt häufig deaktiviert werden. UKMTO berichtet unter Zuhilfenahme solcher automatischen Schiffsidentifizierungssysteme (AIS) und „dark-derived information“, also Informationen, die aus weiteren Erkenntnissen abgeleitet werden. Genaue Angaben macht die Behörde dazu nicht. Sie steht mit Schifffahrtsunternehmen in der Region in ständigem Kontakt, da sie auch über Angriffe und Notfälle berichtet.Iran-Konferenz in Istanbul wird offenbar verschobenDie auf deutsch-türkische Initiative geplante Konferenz über Lösungen für die im Iran-Krieg blockierte Straße von Hormus wird verschoben. Grund seien Terminschwierigkeiten eines Teilnehmers, hieß es aus deutschen Regierungskreisen in Berlin. Ein neuer Termin für das in der Türkei geplante Treffen steht demnach noch nicht fest.Ursprünglich wollten sich Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und seine Kollegen aus der Türkei, Frankreich und Großbritannien an diesem Sonntag in Istanbul mit den Außenministern von Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten treffen. Bei den Beratungen sollte es um regionale Fragen wie die Sicherheit und die Freiheit der Seeschifffahrt in der Straße von Hormus gehen. Todesdrohungen gegen Netanjahu aus iranischem SicherheitsratDer Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats hat Israels Regierungschef mit dem Tod bedroht. „Wir werden Benjamin Netanjahu, den Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes, in die Hölle schicken“, sagte Mohsen Resai am Donnerstagabend in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehen. Resai wies außerdem Berichte zurück, wonach der Iran die Tötung von Barron Trump, einem der Söhne des US‑Präsidenten, geplant hätte. Netanjahu habe mit der Verbreitung falscher Nachrichten Donald Trump in Angst versetzen wollen. Tatsächlich hatte ein iranischer Staatssender vor wenigen Tagen ein Video mit dem Titel „Wo kann man Barron Trump töten?“ verbreitet.Iran: Diplomatie könnte wieder in Gang kommenDer Iran ist seinem Außenminister Abbas Araghtschi zufolge zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit den USA bereit. Dies sei nicht unmöglich, teilt er auf der Online-Plattform X mit. Es hänge aber davon ab, dass die Vereinigten Staaten verstünden, dass Druck nicht funktioniere. Er habe „kreative Gespräche“ mit dem Ministerpräsidenten und Außenminister von Katar, Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, geführt. Die Regierung in Washington solle Vertrauen aufbauen, respektvoll sprechen, die Rechte des Iran anerkennen und ihre Verpflichtungen einhalten.Iran: Arbeiten an Bedingungen für Wiederöffnung von Hormus-PassageDer Iran bereitet nach eigenen Angaben eine Liste von Bedingungen für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus vor. Zu den Forderungen gehöre ein Ende des regionalen Krieges, sagt der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Mohsen Rezai, in einem Interview des Fernsehsenders Al-Manar. Der Iran habe sich zudem mit dem Oman auf einen Schifffahrtskorridor geeinigt. Schiffe könnten eine zentrale Fahrrinne nutzen, falls die USA die Bedingungen erfüllten. Die Revolutionsgarden teilen mit, der Iran werde eine Wiederöffnung der Meerenge nicht erlauben, solange Washington nicht die Blockade iranischer Häfen aufhebe, Entschädigungen zahle und Sanktionen zurücknehme. Durch die Meerenge wurde vor Beginn des Krieges im Februar etwa ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssiggases transportiert.Iran: Berichte über Anschlagspläne auf Trump-Sohn sind falschBerichte über angebliche Pläne für ein Attentat auf den jüngsten Sohn von US-Präsident Donald Trump sind dem iranischen Sicherheitschef Mohsen Resai zufolge falsch. Diese Behauptungen seien eine Lüge, sagt Resai in einem Interview des libanesischen Fernsehsenders Al-Manar. Der US-Geheimdienst Secret Service hatte am Dienstag erklärt, ihm sei ein Video des staatlichen iranischen Fernsehens über ein mögliches Attentat auf Barron Trump bekannt.USA: Derzeit keine Verhandlungen mit dem IranZwischen den USA und dem Iran gibt es nach US-Angaben derzeit keine Verhandlungen. Es lägen jedoch weiterhin alle Optionen auf dem Tisch, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, in einem Interview mit dem US-Sender Fox News.Chef von Trumps Friedensrat kritisiert IsraelDer Direktor des von US-Präsident Donald Trump geschaffenen Friedensrats, Nikolaj Mladenow, hat die Angriffe Israels im Gazastreifen kritisiert. „Nach drei Jahren Krieg und 20 Jahren Militäroperationen frage ich: Wird ein weiterer Angriff auf ein Munitionsdepot Hamas davon abhalten, sich erneut zu bewaffnen oder ihre Kontrolle über Gaza zu verschärfen?“, sagte Mladenow am Mittwoch (Ortszeit) im UN-Sicherheitsrat. „Das wird er nicht.“ Er verzögere lediglich die Entmilitarisierung des Gazastreifens.Zugleich warb Mladenow für die Umsetzung von Trumps 20-Punkte-Plan für den Gazastreifen. Die militant-islamistische Hamas habe dem zentralen Bestandteil des Vorschlags zugestimmt, ihre Waffen abzugeben und den Gazastreifen einer zivilen Regierung zu übergeben, sagte er. Doch Israels anhaltende Angriffe seit Beginn der Waffenruhe im Oktober vergangenen Jahres töteten weiterhin Palästinenser.Trumps Plan biete den Palästinensern eine Perspektive und ermögliche eine Zwei-Staaten-Lösung, sagte Mladenow. Doch es gebe eine Kluft zwischen dem Plan und den Geschehnissen vor Ort. Die Menschen in Gaza könnten nicht spüren, dass der Konflikt zu Ende gehe. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt