Durch die Flutkatastrophe sind in Nepal und China mehr als 780 Menschen ums Leben gekommen. Der Wiederaufbau der Region wird Milliarden kosten.
Kathmandu, Nepal, am 30. August: internationale Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe
Monika Malla/reuters
Nur kurz konnten die Menschen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen in Nepal und China aufatmen. Dann stiegen am Sonntag die Wasserstände in den Flusssystemen Bhotekoshi und Trishuli erneut an. In Nuwakot und Dhading erodierten Flussufer, ein Erdrutsch blockierte die wichtige Prithvi-Schnellstraße zwischen Kathmandu und dem Ausflugsziel Pokhara.
Laut der nepalesischen Regierung starben infolge der schweren Sturzfluten mindestens 768 Menschen. Die meisten Leichen wurden in Chitwan nahe der indischen Grenze geborgen. Im Norden Indiens wurden in den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar laut Medienberichten ebenfalls Leichen angeschwemmt. Vermutlich handelt es sich um Menschen, die die Fluten in Nepal mitgerissen haben. In Nepal und China zusammen werden noch immer mehr als 3.000 Menschen vermisst, darunter knapp 900 ausländische Staatsangehörige.











