In Österreich sind aufgrund der extremen Temperaturen in den Monaten Juni und Juli mehr Hitzetote denn je verzeichnet worden. In den beiden Monaten habe es 646 Todesfälle im Zusammenhang mit Hitzewellen gegeben, teilte die Österreichische Agentur für Gesundheit (Ages) am Sonntag mit. Die vorherige Höchstzahl von registrierten Hitzetoten hatte im Juni und Juli 2024 bei 570 gelegen.Die Zahlen wurden auf Basis eines statistischen Modells berechnet, mit dem sich die Übersterblichkeit analysieren lässt.Österreich verzeichnete – wie viele andere europäische Länder – in diesem Sommer während der Hitzewellen und Trockenheit Temperaturrekorde. In Bad Deutsch-Altenburg im Osten des Landes wurde mit 41,2 Grad ein neuer Temperaturrekord aufgestellt.In Deutschland waren nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bis Ende Juli fast 12.000 Menschen an der Folgen von Hitze gestorben. Der bis dahin höchste Wert war zuletzt im Jahr 2018 mit geschätzt 8900 hitzebedingten Sterbefällen registriert worden. Durch die Erderwärmung verstärken sich extreme Wetterereignisse und treten häufiger auf. Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent.
Österreich: Rekord bei Hitzetoten in Juni und Juli
Mehr als 600 Tote hat Österreich in den Monaten Juni und Juli aufgrund der extremen Temperaturen verzeichnet. Zwischenzeitlich hatten in dem Alpenland mehr als 40 Grad geherrscht.









