Bei der 44. Langen Nacht der Museen war die Stimmung besser denn je und lieferte den Beweis, dass auch der eintrittsfreie Museumssonntag zurückkommen muss.
Lange Nacht der Museen, Besucher im Lichthof des Museums für Kommunikation nehmen an einem Swing-Tanzkurs teil
Jens Jeske
Es ist eine laue Sommernacht, die fast noch als tropisch durchgehen könnte. Abends um sieben liegt über dem Lustgarten eine seltene Berliner Gelöstheit, bei der plötzlich niemand mehr Eile zu haben scheint. Menschen sitzen auf roten Klappstühlen, essen Eis, blinzeln in die letzten Sonnenstrahlen; Straßenmusik mischt sich mit dem Krach der Stadt. Vor dem Alten Museum zieht sich die Schlange durch den ganzen Lustgarten hindurch.
Viele beginnen hier, aufgrund von Infoständen und allgemeiner Angebotsdichte ihre Lange Nacht der Museen. Auffällig ist, wer wartet: sehr viele Junge, viele Gruppen und Menschen, die nicht aussehen, als würden sie jedes Wochenende Ausstellungskataloge wälzen.












