Vergitterte Zellenfenster der JVA Hamborn: Womit sägt man so etwas auf?
Mit einem hollywoodreifen Ausbruch ist ein 35 Jahre alter Untersuchungsgefangener am frühen Morgen gegen 3.20 Uhr aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Duisburg-Hamborn entkommen. Das teilte das nordrhein-westfälische Justizministerium mit. Von dem Mann gab es am frühen Vormittag keine Spur, wie ein Sprecher der Duisburger Polizei bestätigte. Die Fahndung laufe.
Der wegen Diebstahlverdachts inhaftierte Mann habe einen der Gitterstäbe vor dem Fenster seiner Zelle im dritten Stock des Gebäudes auf bisher unklare Art entfernt – möglicherweise durchgesägt, sagte ein Sprecher des Justizministeriums. Dann habe er die weitere Feinvergitterung vor dem Fenster beiseitegedrückt, sei durch den sehr schmalen Spalt geklettert und offensichtlich über das Dach geflohen.
Zuvor müsse er außen über die Fassade vom dritten in den vierten Stock geklettert sein und auch noch die Sicherung der Dachkante überwunden haben, sagte der Sprecher.
Front der Hamborner JVA: Gefängnis zwischen anderen Gebäuden, links das Amtsgericht










