Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel demonstrieren die Fußballerinnen vom Aufsteiger VfB Stuttgart ihre Konkurrenzfähigkeit in der Ersten Liga.
Premiere in Stuttgart: Reena Wichmann erzielt das erste Heimspieltor des VfB
Pressefoto Baumann/imago
Zwei Spiele, zwei Siege, zwei gedrehte Partien: Die Frauen des VfB Stuttgart sind als Aufsteigerinnen überzeugend in ihre allererste Bundesliga-Saison gestartet. Nach dem 2:1-Auftaktsieg bei der TSG Hoffenheim gewann das Team von Trainer Nico Schneck am vergangenen Samstag auch das erste Heimspiel gegen den Hamburger SV mit 2:1 vor 3.370 Zuschauer*innen in der neuen Heimspielstätte, dem Stadion auf der Waldau. Bei allen Parallelen zeigten diese beiden Partien, dass die Qualitäten der Stuttgarterinnen nicht gegen jeden Gegnerinnen-Typus gleich gut zur Geltung kommen.
Schneck ordnet den VfB im 3-5-2 an, setzt auf Pressing und Umschaltspiel vor allem über die rechte Seite mit der Schienenspielerin und Kapitänin Maximiliane Rall. Beim Auftakt gegen Hoffenheim präsentierten sich die Schwäbinnen, die aufgrund ambitionierter Transfers nicht als Abstiegskandidatinnen gelten, sehr mutig. Die TSG spielte ihnen zudem in die Karten, stand selbst hoch, wollte Ballbesitz und ließ hinter der Abwehr immer wieder Platz für lange Bälle auf Rall. Ihr zweites Tor kurz nach der Pause drehte die Partie, Stuttgart konterte nun erst recht euphorisch und hätte auch höher gewinnen können.







