»Ich werde ihn vermissen«, sagte König Haakon VIII., 53, in seiner ersten Rede als norwegischer König über seinen gestorbenen Vater König Harald V. »Ich werde sein Lachen vermissen. Seine warmherzige, heitere Art, Menschen und Situationen zu begegnen. Mein Vater hat es immer geschafft, die Menschen um sich herum dazu zu bekommen, sich zu entspannen.« Für Kinder und Jugendliche habe er einen besonderen Platz im Herzen gehabt – und er sei ein guter Zuhörer gewesen. »Er begegnete allen mit Respekt und Großzügigkeit – und hat nie einen Unterschied zwischen den Menschen gemacht.«Für seinen Vater sei es eine große Stütze gewesen, Königin Sonja als Lebenspartnerin an seiner Seite zu haben. »Heute vor 58 Jahren haben die beiden geheiratet«, sagte Haakon. Dann brach ihm kurz die Stimme weg, als er an seine Mutter gerichtet sagte: »Herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag, liebe Mama.«
Haakon VIII.: »Jetzt bin ich dran«Nach dem Tod seines Vaters warte nun eine große Aufgabe auf ihn, sagte Haakon: »Er hat uns in der Familie immer daran erinnert, dass jeder die Dinge auf seine Art machen muss.« Harald sei auf seinen Vater König Olav gefolgt. »Jetzt bin ich dran.« Gemeinsam mit seiner Frau, Königin Mette-Marit, wolle er präsent sein, zuhören und immer versuchen, die Lebenssituation unterschiedlicher Menschen zu verstehen. »Wir glauben an ein Norwegen, in dem es Platz für alle gibt.«










