Auch mehrere Tage nach der Sturzflut im Himalaja gehen die Suche nach Überlebenden und die Bergung von Opfern weiter. Schlechtes Wetter hat die Arbeiten in den betroffenen Katastrophengebieten zuletzt erschwert.In Nepal mussten die Rettungsarbeiten deswegen sogar vorübergehend ausgesetzt werden. Regen und dichter Nebel erschwerten die Rettungsarbeiten, sagte ‌ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Auch auf chinesischer Seite im benachbarten Tibet beeinträchtige Regen die ohnehin schon durch zerstörte Straßen und unterbrochene Kommunikationsverbindungen erschwerten Einsätze.

Nun hat Nepals Katastrophenschutz vor einer möglichen weiteren Flut gewarnt. Die Warnung galt für den Fluss Bhotekoshi, wie der Katastrophenschutz auf der Onlineplattform X mitteilte. Menschen in den Gegenden Rasuwa, Nuwakot und Dhading wurden aufgerufen, wachsam zu bleiben und sich nicht in der Nähe von Flüssen aufzuhalten. Ein Augenzeuge berichtete, dass in der Region Battar im Bezirk Nuwakot viele Menschen die Berge hinaufliefen, um an sichere Orte zu gelangen.

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