Im zweiten Jahr seit der Eröffnung städtischer Flussbäder haben in Paris mehr als 180.000 Menschen in der Seine und den angrenzenden Kanälen gebadet. Im vergangenen Jahr hatten insgesamt 100.000 Menschen die Flussbäder besucht.Wie die Stadtverwaltung am Samstag mitteilte, verzeichneten die drei kostenlosen Badestellen in der Seine in diesem Sommer 120.000 Badegäste, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Weitere 63.000 Schwimmer nutzten zwei Badestellen in Kanälen, die von den Behörden in diesem Sommer neu eingerichtet worden waren.

Die Badestellen hätten es den Parisern erlaubt, »sich abzukühlen – in diesem Sommer, der wegen der Hitzewellen besonders belastend war«, erklärte Bürgermeister Emmanuel Grégoire.Das Baden in der Seine war von 1923 bis 2025 verboten gewesen. Wegen der Olympischen Sommerspiele im Jahr 2024 wurden in Paris allerdings zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Wasserqualität zu verbessern. Die meisten Badestellen waren von Anfang Juli bis Ende August zugänglich. Im Umland von Paris wurden in diesem Sommer weitere fünf Badestellen an der Marne eröffnet, die unweit der Hauptstadt in die Seine mündet.