Eine Reise entlang des Highway 1 zählt zu den legendären Roadtrips in den USA. Doch aktuell ist ein Abschnitt der berühmten Küstenstraßen im Westen des Langes gesperrt. Grund dafür ist die Bekämpfung zweier Feuer in der Nähe, wie es von offizieller Behördenseite heißt.

Der inzwischen rund 70 Kilometer lange betroffene Abschnitt an der Pazifikküste liegt rund 250 Kilometer südlich von San Francisco. Am Freitag war die Sperrzone vergrößert worden. Der Küstenstreifen in der Big-Sur-Region ist wegen spektakulärer Aussichtspunkte bekannt. Die Sperrung beeinträchtigt insofern Einheimische wie auch Touristinnen und Touristen.Geschäfte in der Region hätten wegen der Brände geschlossen, berichtete die Zeitung «San Francisco Chronicle». Auch das Hotel- und Gastgewerbe sei betroffen – ausgerechnet in einem der umsatzstärksten Monate. Feuerwehrleute versuchten dem Bericht zufolge, mit kontrollierten Abbrennarbeiten Brandschneisen zu vergrößern, um Häuser und Geschäfte des Highway-1-Korridors zu schützen.

Vor wenigen Tagen hatte es bereits im äußersten Westen des US-Bundesstaats Nevada gebrannt, unweit der Grenze zu Kalifornien und in unmittelbarer Nähe zur Casino-Stadt Reno. Wegen der schweren Brände hatten die Behörden 42.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Die Flammen in einer hügeligen Region am Rand der Großstadt Reno hatten sich schnell auf eine Fläche von mehr als 6000 Hektar ausgebreitet.