Stand: 29.08.2026 • 17:33 Uhr
Ein Bundesliga-Auftakt, der nichts für schwache Nerven war: In einer wilden Partie hat Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt einen späten Punkt gerettet.
Younes Ebnoutalib schoss die Eintracht mit drei Treffern (10., 11. und 67. Spielminute) in Richtung Auswärtssieg. Doch die Köpenicker gaben sich nicht auf und glichen nach Emmanuel Latte Laths früher Führung (3.) ganz spät noch aus: Leopold Querfeld (79.) und Tim Skarke (90.+3) sorgten für grenzenlosen Jubel an der alten Försterei.
Zum Bundesliga-Auftakt hatten sich beide Trainer für Neuzugänge in der Startelf entschieden. Lustrinelli brachte Zeno van den Bosch, Michel Aebischer und Latte Lath. Auch Hütter setzte mit Noah Atubolu, Keita Kosugi und Raphael Onyedika auf drei neue Gesichter. Zudem kam Jeremiaha Maluze, eigentlich für die zweite Mannschaft der Frankfurter eingeplant, an der Seite von Kapitän und Abwehrchef Robin Koch zu seinem Bundesligadebüt.
Im Blickpunkt stand aber vor allem Torhüter Atubolu, der nach langem Transfer-Hickhack erst kurz vor der Partie von Freiburg ausgeliehen wurde. Das SGE-Debüt des 24-Jährigen begann allerdings denkbar schlecht: Keine drei Minuten waren gespielt, als Latte Lath eine Eckball-Hereingabe wuchtig zum 1:0 für Union einköpfte.












