Heimlich anwesend müsste einer sein oder zumindest Zugriff auf eine versteckte Kamera haben, wenn Vincent Kompany nach einem Kantersieg wie jenem am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart in die Kabine schreitet, um eine Ansprache zu halten. Es bräuchte die versteckte Kamera nicht, um die Betriebsgeheimnisse einer Fußballmannschaft auszuspionieren. Sondern, um zu begreifen, wie ein Mann, den Harry Kane „the Boss“ nennt, es hinbekommt, andere Menschen auch Tage später wieder zur aufopferungsvollen Verrichtung ihrer Tätigkeit zu motivieren, wenn deren Verstand längst vorschreiben müsste, die Füße hochzulegen und Kalorien zu sparen.