Die Sanierung der insolventen Baumarktkette Hellweg könnte das Filialnetz in Ostdeutschland deutlich ausdünnen. Wie die Geschäftsführung am Freitag mitteilte, gibt es zwar für einen Teil der Märkte inzwischen Investoren, für zahlreiche Standorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Berlin fehlt bislang eine Übernahmelösung.
Sollte sich für diese Märkte kein Käufer mehr finden, sollen sie bis Ende November 2026 geschlossen werden. Die Investorensuche läuft nach Angaben des Unternehmens weiter. Den Beschäftigten an Standorten ohne gesicherte Zukunft wurden vorsorglich Kündigungen ausgesprochen.
Sachsen besonders stark betroffen
Besonders angespannt ist die Lage in Sachsen. Dort haben bislang alle sechs Hellweg-Standorte in Chemnitz-Adelsberg, Delitzsch, Freiberg, Leipzig, Rodewisch und Zwickau keine Übernahmelösung.
Auch in Sachsen-Anhalt ist die Zukunft von sechs Märkten offen: Aschersleben, Lutherstadt Eisleben, Quedlinburg, Staßfurt, Stendal und Zeitz. Lediglich für den Standort Halberstadt zeichnet sich bislang eine Fortführung ab.












