Klaus-Christian Küspert hat eine geografisch bewegte Lebensgeschichte. Zum Studium der Geschichte und Germanistik zog er aus Wunsiedel im Fichtelgebirge zunächst nach Freiburg, dann nach Bergen in Norwegen, wo er als Sprachwissenschaftler zu Vokalsystemen im Isländischen, Färöischen und Westnorwegischen promovierte. Später trat er einen Job als Entwicklungshelfer der norwegischen evangelischen Kirche auf Madagaskar an, bevor er 2009 als Leiter eines Regionalbüros nach Äthiopien kam und sich dort auch mit regionalen und lokalen Sprachen befasste. Es sollte sein Lebenswerk werden.
Klaus-Christian Küspert: Bayerischer Sprachforscher will äthiopischen Dialekt retten
Hozo spricht selbst in Äthiopien kaum mehr jemand. Doch das will Küspert ändern – mit einem Wörterbuch und einer App.







