Stand: 28.08.2026 • 18:41 Uhr
Die Anrainerstaaten der Ostsee wollen ihre Kräfte bündeln, um besser auf hybride Bedrohungen reagieren zu können. Geplant ist eine gemeinsame Taskforce. Innenminister Dobrindt sprach von einem "gemeinsamen Sicherheitsraum".
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt möchte zusammen mit seinen Amtskollegen der Ostsee-Anrainerstaaten verstärkt gegen hybride Bedrohungen vorgehen. Bei einem Treffen in Flensburg erklärte der CSU-Politiker, Ziel sei es, eine gemeinsame Taskforce einzurichten. Sie solle gerade im Bereich der Ostsee einen schnellen Austausch ermöglichen. Die geplante Taskforce soll demnach auf Ebene der Staatssekretäre eingerichtet werden.
Es zeige sich, dass die Attacken "an Qualität und Intensität deutlich zunehmen" und "wir müssen uns darauf einstellen, dass sich die hybride Bedrohungslage weiter verschärft". In der Ostsee solle daher nun "ein gemeinsamer Sicherheitsraum" entstehen.
Als konkrete Bedrohungen nannte Dobrindt das Eindringen feindlicher Drohnen, Anschlagsversuche, Sabotageakte und Destabilisierungskampagnen. Einen Verantwortlichen hinter diesen Angriffen nannte der Minister nicht. In der Vergangenheit ging der Blick bei vergleichbaren Angriffen häufig in Richtung Russland.









