Ein heftiges Unwetter ist über Teile der Schweiz gezogen und hat erhebliche Schäden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, wurden im Kanton Zürich rund 40 Menschen durch Hagel verletzt, die Mehrheit davon waren Kinder. Mehrere Verletzte mussten demnach in Kliniken behandelt werden.Auch die West- und Nordwestschweiz waren von der Sturmfront betroffen, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Unter anderem wurde der Zugverkehr auf der Strecke von Biel nach Olten unterbrochen.Der Wetterdienst SRF Meteo zählte innerhalb kurzer Zeit rund 46.000 Blitze und meldete zwei geografische Bänder mit starken Hagelniederschlägen, die sich von der Region Basel zum Bodensee hinzogen. Örtlich hätten die Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern gehabt, hieß es. Im Kanton Schaffhausen seien Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 142 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Betonmasten zu Boden gedrückt, Lastwagen umgeweht Im Kanton Aargau drückte der Sturm vier massive Betonmasten der Hochspannungsleitung zu Boden, wie der Sender SRF berichtete. Auf der Autobahn A1 wurde demnach ein Lastwagen umgeweht. Der Fahrer konnte unverletzt aus dem zerstörten Fahrzeug aussteigen.Stark betroffen war auch der Kanton Solothurn. Das Gewitter habe den Kanton ziemlich heftig heimgesucht, sagte eine Sprecherin der Solothurner Kantonspolizei. Am Vormittag seien weit über 200 Schadensmeldungen eingegangen. Eine Frau wurde von einem umstürzenden Baum schwer verletzt. (dpa)
Schwere Unwetter in der Schweiz: Hagelschläge verletzen rund 40 Menschen – Lastwagen umgeweht
Bis zu sechs Zentimeter große Hagelkörner, Windböen, Blitze: Eine Sturmfront fegt durch die Schweiz. Neben Verletzten kommt es zu zahlreichen Sachschäden.










