»Crashout«, »Peak« oder »Ragebait«: Das sind die Begriffe, die es in die Top drei bei der Wahl zum Jugendwort 2026 geschafft haben.Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. Bis zum 28. September kann nun über die Top drei des Jugendworts des Jahres abgestimmt werden. Der Sieger wird am 10. Oktober während der Frankfurter Buchmesse vom Verlag Pons Langenscheidt verkündet. Schon sicher ist: Ein eigentlich besonders populärer Begriff hat es nicht in die Endrunde geschafft.

Nicht geschafft hat es hingegen »67«. Was die Zahlenfolge – gesprochen »six seven« – genau bedeutet, weiß vermutlich niemand so genau. Sie wird häufig als Insider verwendet und passt eigentlich bei jeder Gelegenheit – inklusive der abwägenden Handbewegung. Entstanden ist der Hype in den USA durch TikTok, Basketball-Memes und den Song »Doot Doot (67)« des Rappers Skrilla.Im vergangenen Jahr gewann übrigens der Ausdruck »Das crazy«. Die Jury sprach damals von einer »Allzweckwaffe der Sprachlosigkeit« und einer Alternative zu einem »Okay«. Eingesetzt wird es vor allem, wenn keine passendere Antwort einfällt, die Lust an einer ausführlicheren Antwort fehlt oder man einfach nur höflich bleiben will.