Den Ex-Hockeyspieler Moritz Fürste (41) darf man sich als Highperformer vorstellen. Dreimal Weltmeister, zweimal Olympiasieger – und dann prompt der Egoknick, sobald der Gipfel hinter einem liegt. „Keinen interessiert, was der Ex-Hockeyspieler Fürste macht“, erzählte Fürste neulich über Fürste. Also musste etwas Neues her: Hyrox.

Die Sportevent-Reihe, die Fürste zusammen mit Christian Tötzke (58) aufgebaut hat, hat einen Hype entfacht. Die Mischung aus Laufwettkampf und Kraftübungen spricht die riesige Schar der Fitnessstudio-Besucher an: Die 100-Millionen-Umsatzgrenze soll das Hamburger Start-up bereits geknackt haben. Daher lockt Hyrox nicht nur die Gymrats, sondern auch Ü70-Milliardäre an: L Catterton, der Investmentarm von Bernard Arnaults (77) Luxuskonzern LVMH, soll seit Monaten mit den Gründern verhandeln, wie mein Kollege Caspar Schlenk recherchiert hat. Auch der frühere DreamWorks-Boss Jeffrey Katzenberg (75) ist offenbar interessiert. Welche Bewertung für Hyrox im Gespräch ist, warum der Deal ein Kraftakt werden könnte und was für Fürste und Tötzke übrig bleibt, erfahren Sie hier.

Schwitzen auf Social Media: Die Hyrox-Gründer Moritz Fürste (l.) und Christian Tötzke verdanken ihren Erfolg auch der eitlen Zielgruppe